Wer die laufende Ausstellung noch nicht besucht hat, dem wird empfohlen, dies kommenden

Freitag, 03.02. zwischen 18 und 20 Uhr

oder Samstag, 04.02. 11-13 Uhr 

nachzuholen. 

 

Gleichzeitig bitte die Termine der nächsten Ausstellung vormerken:

 

 

Am 13.01.2023 um 19 Uhr luden wir zur Vernissage einer Gedächtnisausstellung eines ehemaligen Mitglieds, 

Sylvester Szeremley, nachdem seine Angehörigen an uns herangetreten sind, um seine Werke noch ein letztes Mal in dieser Form zu würdigen. 

 

Seine jüngere Schwester, Sieglinde Strom wird bei der Vernissage als Zeitzeugin einige interessante Details erzählen. 

 

Seine Werke zeigen eine außerordentliche Vielfalt der Motive und Stile - von klassischen Landschaften der Heimat seiner Vorfahren bis zu modernen ethnischen Motoven, von denen Sie nachstehend eine kleine Kostprobe zu sehen bekommen und in unserer Galerie bei der Vernissage am 13.01. 2023 

und zu den Öffnungszeiten 

Jeden Freitag 18-20 Uhr und 

Samstag von 11-13 Uhr.

Biografie Sylvester Szeremley 

Geboren am 8.8.1928 in München. 

Die Familie zieht ca. 1937/38 mit drei Kindern nach Miskolcz (Ungarn), nördlich von Budapest, 2 Jahre später nach Budapest.

Er war das zweite von vier Kindern seiner Eltern.

Der Vater Julius Szeremley war Schauspieler, Sänger, Philosoph, Kunstmaler. Der ungarische Großvater Gyula Szeremley war Karikaturist.

Schon 1944 malte Sylvester Szeremley seine ersten Aquarell-Bilder von Budapest.

Im Herbst 1944 kam er nach Österreich, wurde dort zur Zwangsarbeit verpflichtet.

1945 Flucht der ganzen Familie in die von England besetzte Zone Österreichs.

Herbst 1945 Ausweisung der „Reichsdeutschen“ nach Deutschland.

Abitur in München und Architekturstudium abgeschlossen,

Heirat und Geburt zweier Kinder in München.

Im Alter 30-40 malte er auch in Öl, später mit Acryl.

1960 Umzug nach Ingolstadt, dort angestellt in einem Architekturbüro,

1964 Umzug nach Freilassing, Angestellter bei der Firma Alpine.

Hausbau in Schign bei Freilassing.

Unfalltod des Sohnes 1980. 

Nach Konkurs des Arbeitgebers freier Architekt.

Tod der Ehefrau 1995.

Hausbrand und Neuaufbau des Hauses, aus dem er mit Mühe die meisten seiner Bilder retten konnte, was dem einen oder anderen Exponat anzusehen ist.

2020 Umzug in eine Mietwohnung nach Ainring, wo er Acrylbilder malte.

Anschließend verbrachte er die letzte Zeit in einem Seniorenheim in Bayerisch Gmain, wo er

am 7. April 2022 starb.

 

 

 

Erste Impressionen von der Vernissage mit zahlreichen beeindruckten Besuchern in bester Stimmung